Industrie, Gewerbe, Einzelhandlungen & Dienstleistungen PDF Drucken E-Mail

Industrie und produzierendes Gewerbe sind neben den Privat-Haushalten wesentliche Erzeuger von klimaschädigenden Treibhausgasen. 2007 entfielen auf diesen Sektor 28,5 % des Endenergieverbrauchs in Deutschland. Auch im Gewerbe-, Handel- und Dienstleistungssektor besteht ein großes Handlungspotenzial für den Klimaschutz. 2007 entfielen 15,6% des Endenergieverbrauchs auf diesen Wirtschaftssektor. Zu einem großen Teil werden CO2-Emissionen in den Bürogebäuden freigesetzt, zum anderen entfallen sie oft auf Transport und Fahrten der Mitarbeiter.


Auch hier gilt es natürlich, Energie einzusparen und effizienter zu gebrauchen sowie regenerative Energien konsequent zu nutzen. Die Nutzung dieser Einsparpotenziale im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzepts bietet den Unternehmen gleichzeitig auch die Möglichkeit erheblicher Kosteneinsparungen.
Für Industrie und produzierendes Gewerbe ist der Klimawandel aber auch eine große Chance. In der Entwicklung und Produktion klimafreundlicher (z.B. stromsparender) Produkte liegt ein zukunftsträchtiger Markt. Insbesondere regionale Wertschöpfungsketten gewinnen an Bedeutung, da sie eine weitaus günstigere CO2-Bilanz vorweisen können als verkehrs- und transportintensive Produktionsformen. Auch im Einzelhandel angebotene Produkte unterschieden sich erheblich hinsichtlich ihrer CO2-Bilanz. Zudem kann in den Betrieben durch eine Verbesserung der Verfahren und Gebäudestrukturen ein erheblicher Energie-Einsparungseffekt erreicht werden.